Deutsche Kiter rechnen sich Chancen aus

Als Gastgeberland stellt Deutschland mit mehr als 20 Starten erwartungsgemäß den größten Kader beim Kitesurf World Cup Sylt. Sowohl in der Disziplin Course Race, in der der Weltmeistertitel ausgefahren wird, als auch im Freestyle hoffen die Deutschen auf mindestens einen Platz auf dem Podium.

Gute Chancen auf eine fordere Platzierung im Freestyle hat vor allem der mehrfache Deutsche Meister und World Cup Sylt-Gewinner 2009, Mario Rodwald (Rendsburg). Für eine Überraschung könnte auch der erst 16-jährige Nils Wesch aus Flensburg sorgen.

Mit besonders starken Fahrern sind die Deutschen bei der Disziplin Course Race vertreten. Dirk Hanel (Kalchreuth) konnte sich erst vor wenigen Wochen in Frankreich einen Weltmeistertitel (Masters, über 35 Jahre) sichern. Als große Nachwuchshoffnung der Deutschen Race gilt der 17-jährige Florian Gruber aus Garmisch-Partenkirchen. Auch er hat das Zeug dazu, sich gegen die deutlich ältere Konkurrenz zu behaupten. Kathrin Borgwardt (Neubrandenburg) fährt bei den Damen um den Weltmeistertitel mit. Sie hatte schon bei der Asienmeisterschaft bewiesen, dass sie Ambitionen auf den Titel hat.