Kräftesammeln statt Punktejagen - Wenig Wind und viel Zeit für andere Dinge

Nachdem die Freestyler gestern richtig gefordert waren, gab´s heute Zeit zum Kräftesammeln. Anfänglich sah es zwar noch nach ausreichenden Wettkampfbedingungen für die Disziplin Course Race aus. Doch kaum hatten die Sportler ihre bis 20 qm großen Kites aufgepumpt, schlief der Wind völlig ein und die Kites blieben am Boden.

Die mehreren tausend Besucher am Brandenburger Strand von Westerland nutzten die Flaute für einen ausgiebigen Spaziergang über das Gelände des MINI Kitesurf Worldcup Sylt. Die Sportler nutzten die unfreiwillige Pause für ausgiebige Materialchecks und Regeneration.

Dem deutschen Race-Spezialisten Florian Gruber kam die Wettkampfunterbrechung nicht ungelegen. Der Kiter aus Garmisch-Partenkirchen hatte sich am Vortag schon im Freestyle in den zwei Meter hohen Wellen völlig verausgabt. "Bei den anspruchsvollen Bedingungen vor Sylt nimmt man einen Tag Pause gern mit. Aber dann kann´s auch gern wieder anständig Wind geben. Denn ohne Wind keine Wettkämpfe! Und ohne Wettkämpfe ist auch kein Sieg möglich", sagte der 21jährige.

 

Am späteren Nachmittag hielt es aber auch Florian und einige andere Kiter nicht mehr auf dem Trockenen und sie starteten spontan einen SUP-Contest. Für die Gewinner gab´s Sonnenbrillen von DIFFERENT und allen anderen durften sich einen Lolly von Chupa Chups aussuchen.

 

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