In einer Woche ist es wieder soweit: Der Strand von Westerland bietet die Bühne für den Kitesurf Cup Sylt 2017

Das Starterfeld des Kitesurf Cup Sylt 2017 verspricht bereits hochklassige Kite-Action und spannende Wettkämpfe. Als weltweite Top-Fahrerin geht mit Paula Novotna die Viertplatzierte der Weltrangliste 2016 im Freestyle an den Start. Paula kitet seit 2007 und kennt das Revier vor Sylt noch aus den Anfängen ihrer Profi-Karriere im Rahmen der Kitesurf Tour Europe 2012, wo sie Platz 9 im starken Feld der Damen belegte. „Ich freue mich schon jetzt auf das Publikum auf Sylt. Es ist, auch wenn ich die letzten Jahre weltweit sehr viele Events gesehen habe, ein ganz besonderes Flair, so nahe vor einem so großen Publikum zu kiten. Das Format 2 gegen 2 ist dabei perfekt, um eine großartige Show zu liefern“, freut sich die 24-jährige Tschechin. Unterstützt wird die Weltklasse-Athletin beim Kitesurf Cup Sylt 2017 von Teampartner Lasse Walker aus Noordwijk (NL). Er gehört vor allem in der Disziplin Big Air, bei der es darum geht, möglichst hohe, spektakuläre Sprünge abzuliefern, zu den Besten der Welt. Damit sind Paula und Lasse beim Kitesurf Cup Sylt 2017 ganz heiße Kandidaten auf den Gesamtsieg. Als Titelverteidiger gehen Marian Hund, Deutscher Freestyle-Meister 2016 aus Hamburg, und Jannis Maus aus Oldenburg, Deutscher und Weltmeister 2015 in der Disziplin Race, erneut als Top-Team an den Start. Harte Konkurrenz dürften sie in diesem Jahr außerdem auch vom amtierenden polnischen Freestyle-Meister Marek Rowinski erhalten, der im Team mit dem ehemaligen belgischen Kitesurf-Meister Steve Verelst startet. Für weitere internationale Klasse sorgen mit Roderik Pijls aus den Niederlanden und Aurélien Petreau aus Frankreich zwei Top-20-Fahrer der World Tour-Wertung. Petreau startet im Team mit seinem französischen Landsmann Hugo Guias, der von 2009 bis 2014 ebenfalls im 

Weltcup aktiv war.

Beim Kitesurf Cup Sylt 2017 wollen auch wieder mehrere ambitionierte Locals aus Sylt und Norddeutschland den internationalen Top-Fahrern einheizen. Für besonderes Aufsehen sorgte schon im letzten Jahr das Team „Onehandman“, bestehend aus den Brüdern Philipp und Patrick Barluschke aus Bredstedt. Philipp Barluschke fehlt von Geburt an der rechte Unterarm samt Hand, was ihn allerdings nicht von Top-Leistungen auf dem Wasser abhält. Die beste Revierkenntnis dürfte Lennart Barein haben, der gemeinsam mit der Mönchengladbacherin Gina Bihn den Vorjahrestitel in der Mixed-Wertung verteidigen will und die Wellen vor Westerland bestens kennt: „Da können sich die internationalen Fahrer schon einmal warm anziehen – die Sylter Welle ist steil, hart und ziemlich unberechenbar“, sagt der Kite-Lehrer der Surfschule Westerland.